Die Idee wird geboren: aus der Not heraus, dass es keine Internetplattform für den Offiziernachwuchs und die Offiziere gibt, dass die verfügbaren Informationen spärlich und dünn gesät sind, zusammenhanglos und ministerial auf den dienstlich zugänglichen Seiten aufbereitet, wenig farblich und ansprechend und: vor allem anderen eines sind – unpräzise und nur auf Nachwuchsquoten und Zugangsvorrausetzungen minimiert. Es gibt kein Bild des Offiziers, keine Beschreibung außer den lexikalischen, nicht einmal ansatzweise ein Versuch, die Vielfältigkeit und den Facettenreichtum dieses einzigartigen Führungsberufes zu beschreiben. Nur das historische Bild ist in den Köpfen und Meinungen: was ein Offizier sei, was er darf und muss, ein überzogenes Bild eines humanistisch ausgebildeten, politisch korrekten Willensmenschen, etwas zwischen Preussen und Westpoint, etwas, dass die erteilten Aufträge so ausführt, kontrolliert abarbeitet, dass man sich die eigene Karriere schadlos hält, wenn man so einen Typus als Untergebenen hat. Ein preussischer Postbeamter um 1895 in einer Bundeswehruniform, sehr gut englisch sprechend, die deutsche Sicherheitspolitik, die der NATO und der EU verstehend, nicht zuletzt geschichtsübergreifend. Man kann also sagen: alles verstehend, außer sich selbst.
Alle diese Gedanken führten zur Registrierung der ersten Domain: alles-fuer-den-offizier.de, gefolgt von der Sicherung schutzbedürftiger Namen, wie z.Bsp. deutscheroffizier.de, offizierschule-des-heeres.de und ähnlicher kontextwichtiger Namen.












